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Fr

24

Nov

2017

Mondnacht bei Bregenz

Der letzte Kurzurlaub in der Bregenzer Bucht hat Spuren hinterlassen. Ich habe diesen Teil des Bodensees bisher wegen der intensiven Bebauung als für die Malerei eher weniger geeignet betrachtet. Es finden sich jedoch abseits der urbanen Bereiche immer wieder schöne, fast verlassen wirkende Landschaften. Das abgebildete Motiv zeigt den Blick von einer Landzunge bei Bregenz in Richtung Westnordwest. Kaum zu glauben, dass aus  dieser Perspektive neben dem Mond kein einziges Licht zu sehen war- konsequenterweise habe ich bei dem Boot, das ins Bild fährt, die Positionslichter ausgeknipst. 

Do

16

Nov

2017

Kleiner See, Lindau

Bis vor kurzem dachte ich, der kleine See in Lindau sei ein weniger lohnendes Motiv: zu klein, zu wenig räumliche Tiefe, zu viele Gebäude.

Dann folgte ein Kurzurlaub in der Bregenzer Gegend, mit kurzem Aufenthalt in Lindau. Ich entdeckte eine Perspektive, die eine malerische Darstellung erfolgversprechend erscheinen ließ.

Den Ausschlag für die Umsetzung dieses Bildes gab schließlich die Anfrage eines Herren, der ein anderes Lindau-Motiv bei mir gefunden und das Bild auch gekauft hatte.

Ich malte daraufhin dieses Ölbild und bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Es ist eben immer eine Frage der Perspektive- in diesem Fall eine ohne allzuviel neuzeitliche Architektur und mit räumlicher Tiefe dank dem Höhenzug im Hintergrund und der Schneise zwischen den Bäumen.

Mo

30

Okt

2017

Grauer geht nicht...

Neulich hatte ich Lust auf ein Bild, das praktisch keine Farbsättigung aufweist, sondern nur über Tonwerte, also Hell und Dunkel, wirkt. Bei dieser Gegenlichtsituation und einem dunkel gestrichenen Boot könnte das Ergebnis trotzdem noch als realistisch bezeichnet werden- es gibt ja solch trübe Tage, auch am Bodensee.

 

Zum Thema Grau fällt mir noch ein: oft fragen mich Leute, ob ich die Grautöne mit Schwarz und Weiß mische. Die Antwort lautet: nein, ich male generell nicht mit Schwarz, besitze nicht einmal eines.

Ich habe einmal gelernt: "Schwarz verdirbt die Farben". Inzwischen finde ich, dass das stimmt. Es gibt bessere Möglichkeiten, Farben abzudunkeln, als sie mit Schwarz zu mischen.

Grautöne kann man mit Schwarz am leichtesten erzielen. Es gibt viele Maler, die das machen. Wenn sie damit zurecht kommen, ist das auch o.k.

 

Ich finde aber:  Grautöne sollten in der Landschaftsmalerei immer noch einen leichten Farbstich aufweisen. Selbst bei dem hier abgebildeten Ölbild finden Sie in den Grautönen noch eine Rest-Farbsättigung. Wenn man Schwarz verwendet, besteht immer die Gefahr, dass das Grau tot wirkt.

 

Bei diesem Bild  habe ich das Grau aus Kobaltblau, gebrannter Umbra und  das Weiß aus Zinkweiß und Siena natur gemischt. In den Übergängen enthält das Grau also alle genannten Farben.

Wenn ich mehr Restfarbe im See möchte (der See hat mitunter einen Grünstich), verwende ich Umbra Natur und etwas lichter Ocker oder eine "Messerspitze" Zitronengelb.

 

Do

19

Okt

2017

Fischerboot am Schweizer Bodenseeufer

Ein neues Bodenseebild, erstmals ein Motiv, das im Hintergrund das deutsche Ufer zeigt, gesehen von der Schweizer Seite her. Leider weiß ich nicht mehr genau, wo ich das Motiv entdeckt habe, irgendwo zwischen Romanshorn und Kreuzlingen.

 

So

08

Okt

2017

Grau in Grau am Bodensee

Der Auftrag lautete: ein Bild vom Bodensee, mit wenig Farbe, aber intensiven Lichteffekten.

 

Zuerst wollte ich das obige Bodenseemotiv ganz monochrom umsetzen, entschloss mich dann aber doch, leichte, kaum merkliche Farbakzente zu setzen. Auf diesem Foto kommen die Weißtöne etwas zu kühl raus, der Fotoapparat bekommt das aber nicht besser hin und auch Nachbearbeitung führt nicht zu besseren Ergebnissen.

Inzwischen hängt das Bild da, wo es hingehört: am Bodensee.

Di

03

Okt

2017

Kein Kriegsschiff auf dem Bodensee

Das schöne Wetter, das auf dem Bild des vorangegangenen Blogbeitrags herrschte, ist inzwischen Geschichte. Trübes Wetter dominiert die Stimmung am See- schön, dass wir die besseren Tage noch erleben durften. 

Mir gefiel die Szene mit dem Kursschiff vor dem letzten hellen Licht des Abends, bevor es vollends zuzog und auch bald dunkel wurde. Ich gebe zu, dass das Schiff etwas bedrohlich, ähnlich einem Kriegsschiff daherkommt. Sicher ist das kein Postkartenmotiv. Wenig Sättigung, Grau in Grau. Mir gefällt es trotzdem.

Sa

30

Sep

2017

Flaute vor Lindau

Ein paar Tage am Bodensee, bei ruhigem Wetter,  liegen hinter mir. Viele neue Malideen sind entstanden. Die erste, quasi zum "Warmmalen" , ist das nebenstehende Bild einer Flautensituation in der Bregenzer Bucht, mit Blickrichtung Lindau. Die warmen Farben  und die allumfassende Helligkeit des späten Nachmittages haben mir gut gefallen. Das Bild misst ungefähr 13 x 16 cm.

Do

21

Sep

2017

Bentheimer Landschwein

Bentheimer Landschweine sind eine alte Nutztierasse, die was das Fell anbelangt ein wenig an Fleckvieh-Rinder erinnert. Mir gefiel dieses spezielle "Model" wegen der zwei unterschiedlich gefärbten Ohren besonders gut. Solche Portraits sind eine ziemliche Arbeit, und die Zahl möglicher Interessenten ist doch sehr begrenzt, vor allem bei solch seltenen Landrassen. Dennoch versuche ich mich ab und zu daran.

Do

24

Aug

2017

Bodensee-Miniatur

Der letzte Ausflug an den Bodensee hat Spuren hinterlassen. Mir gefiel, wie die Sonne nach und nach den Morgendunst verjagte und schließlich die Bäume im Hintergrund auftauchten. In dieser Gegenlichtsituation wirkten die in der Bucht vertäuten Boote fast schwarz. Ich beschloss, die Szene fast monochrom und fast ohne Farbsättigung umzusetzen. Nur ein wenig lichter Ocker sorgt für eine durch und durch warme Gesamtwirkung.

Ich habe wieder viele neue Ideen, muss bzw. darf aber erst mal einen Nutztierportrait-Auftrag zu Ende malen- weitere Einzelheiten dazu demnächst in diesem Blog.

Fr

11

Aug

2017

Mittelmeerangler

Den Angler sah ich irgendwo an der Südküste von Roussillion, zwischen Argélez und der spanischen Grenze.

Es war brütend heiß. Kaum Wind, das Wasser war etwas kabbelig, im Vordergrund grünlich gefärbt. Diese Färbung habe ich im Bild wiedergegeben, nur: der Fotoapparat ist leider nicht in der Lage, diese Farbnuance zu erkennen. Ich muss mir gelegentlich einen anderen Apparat ausleihen und das Bild nochmals aufnehmen. Das mit der Wiedergabe von Farben ist ein echtes Problem beim Fotografieren von Bildern. Es betrifft in erster Linie Blautöne, aber auch sonst kann man immer wieder Überraschungen erleben.

So

16

Jul

2017

Hof mit Berg bei Espalion

Die diesjährige Sommerradtour in die Pyrenäen war so bergig, dass ich aus Gewichtsgründen keine Malsachen mitnehmen wollte. Somit kann ich (noch) keine Pyrenäen- und Meer-Motive vorweisen. Natürlich sind viele Fotos und Skizzen entstanden, die ich in den nächsten Monaten vielleicht zu Bildern verarbeiten kann.

 

Wir starteten und beendeten die Tour  in der Gegend von Espalion nahe Rodez und hatten dort nach  der Radtour einige Tage Aufenthalt. Dabei entstand dieses kleinformatige Bildchen eines Bauernhofes, eingebettet zwischen einen großen Berg und Felder/Weiden.  Die Farben habe ich bewusst satt gewählt, denn die Vegetation ist so frisch und warm grün wie auf dem Bild, es ist Hochsommer. Abends ist die ganze Landschaft in ein grüngelbes Licht  getaucht.

Sa

01

Jul

2017

Urlaub

Ich bin bis 16.7.17 im Urlaub.

Ihre Fragen werde ich nach meiner Rueckkehr beantworten.

Do

22

Jun

2017

Bodenseeangler

Neulich war ich in etwas trüber Stimmung. Da kam mir die schon länger gehegte Malidee mit den beiden Bodenseeanglern gerade recht. Wenig Sättigung, eher dunkle, aber noch nicht finstere Stimmung. Leicht bewegtes Wasser, das für schöne Reflexe sorgt.

So

04

Jun

2017

Kein Nutztierportrait

Sind Hausmäuse Nutztiere? Natürlich nicht. Ist das Mäusebild ein Portrait? Natürlich nicht.

Was hat das Bild dann auf einer Homepage  zu suchen, die sich mit "Landschaftsmalerei und Nutztierportraits" zu befassen vorgibt?

Viel, denn eigentlich müsste die "zuständige" Rubrik korrekterweise "Hoftierportraits" heißen (analog im Englischen nannte ich sie ja auch "Farm animal Portraits". Hausmäuse gehören zur Landwirtschaft, ob es dem Landwirt gefällt oder nicht.

Deshalb nahm ich den Auftrag, ein Mäusebild zu malen, gerne an. Die Auftraggeberin sammelt Hoftier-Gemälde- eine Maus fehlte ihr bisher noch.

Und warum kein Portrait? Ich fand es gewagt, nur einen Mäusekopf zu malen. Mäuse sind eher im Ganzen charakteristisch; außerdem wollte ich den Ekelfaktor erhöhen, indem ich den Schwanz nicht nur andeute, sondern nochmals ins Bild zurückkehren lasse. Also ausnahmsweise mal kein Portraits.

Das Bild steht zum Trocknen auf der Staffelei. Bei ungünstiger Beleuchtung, also dunklem Hintergrund, sieht es aus, als säße eine Mutanten-Maus darauf (das Tier ist in etwa 3-facher Lebensgröße abgebildet).

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Di

23

Mai

2017

British Coast Scene 2

Inzwischen habe ich das Bild fertiggemalt; es hat ein bisschen gedauert, bis die Boote alle die richtigen Farbe hatten. Das Weiß für das vordere Boot ist etwas gewagt, gefällt mir aber dennoch gut.

Mo

01

Mai

2017

British Coast-Scene 1

Letzte Woche habe ich dieses maritime Motiv auf Kiel gelegt und gestern endlich mal wieder die Zeit gefunden, die Ölfarben zur Hand zu nehmen. Es soll ein typisch britisches Küstenmotiv bei Ebbe und bei typisch britischem Wetter werden.

Letzteres habe ich bereits auf die Leinwand gebracht.

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So

16

Apr

2017

Am Bodenseeufer

Am Bodensee geht der Bootsbetrieb nach und nach wieder los, das Wetter der letzten beiden Wochen hat den Frühling mit Riesenschritten Einzug halten lassen.

Hier eine kleine Szene vom Bodenseeufer bei Langenargen. Ich hätte eigentlich gerne ein etwas größeres Bild gemalt, hatte aber leider keine passende Leinwand zur Hand. So ist eben mal wieder ein kleinformatiges Bildchen entstanden.

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Fr

07

Apr

2017

"Wellenbrecher"

Ich weiß nicht, ob mir der Kriminalroman "Wellenbrecher" der britischen Autorin Minette Walters so gut gefallen hätte, wenn ich nicht vor zehn Jahren in Swanage einen zweiwöchigen Urlaub verbracht hätte. Der Roman spielt an der Südküste Englands, zwischen Poole bei Bournemouth und Lulworth, vor allem in Swanage.

Beim Lesen fühle ich mich sofort zurückversetzt an den Küstenpfad, die kleinen Ortschaften, den Leuchtturm bei Durleston Head und natürlich nach Chapman´s Pool, wo im Krimi prompt eine Leiche angespült wird.

 

So kam es, dass ich mein Vorlagenarchiv durchforstete und mich zu diesem kleinen Küstenbildchen inspirieren ließ, obwohl es in unserer Gegend gerade genug aktuellere Malmotive gäbe...

Wo genau die Szene ist, weiß ich gar nicht, vermutlich westlich von Durleston Head und vor Kimmeridge. Charakteristisch für diesen Abschnitt des Küstenpfades sind die steilen An- und Abstiege, wie rechts   im Bild.

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Do

23

Mär

2017

Vollmond über Fischerboot

Vollmond über Fischerboot (Öl auf Leinwand, 12 x 15 cm)
Vollmond über Fischerboot (Öl auf Leinwand, 12 x 15 cm)

...und noch ein Motiv, das den Erinnerungen an meine Bodensee-Nachtumrundung mit dem Fahrrad entsprungen ist. Meine Nachtbilder werden immer heller; ich hoffe, nicht zu hell?

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Fr

03

Mär

2017

Vollmond über der Insel Reichenau

Das Motiv mit den Booten vor Allensbach am Bodensee gefiel mir so gut, dass ich es jetzt auch noch als Vollmondmotiv umsetzen musste, wiederum mit der Insel Reichenau im Hintergrund. Auf meiner Nachtradtour um den Bodensee im letzten Jahr erlebte ich eine überdurchschnittlich  helle Vollmondnacht; diese Stimmung habe ich versucht, in diesem kleinformatigen  Bild wiederzugeben.

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Do

23

Feb

2017

Der Himmel reißt auf...

Dieses Bild glänzt noch, ist daher recht schräg fotografiert. Ich wollte nur mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben.

Es zeigt die Aussicht in der Gegend von Immenstaad/Hagnau, bei extrem abgedunkeltem Himmel. Mir gefiel die Schlichtheit der Szene. Anbei noch ein paar Fotos aus der Entstehungsphase.

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Fr

27

Jan

2017

Endlich ein Winterbild

Ich habe es jahrelang vor mir hergeschoben, ein Winterbild bzw. Schneebild zu malen. Ich konnte mir bisher einfach nicht vorstellen, dass sich jemand freiwillig ein Bild an die Wand hängt, aus dem klirrende Kälte förmlich herausquillt.

Doch dieser Winter dauert nun schon so lange und ist so intensiv kalt, dass es fast schon zur Authentizität eines Landschaftsmalers gehört, ihn wenigstens in einem Bild festzuhalten.

Das Motiv fand ich- aus Dettingen/Teck kommend- kurz vor Owen. Hier beginnt das Lenninger Tal, der Bergsporn rechts oben wird vom "Brucker Fels" gekrönt. Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht, weit ins Land hinein. Links erkennt man noch die Ausläufer des Teckberges.

Was mir gefiel, war die weite Ebene der Talaue. Die Äcker waren komplett vom Schnee bedeckt. Hinzu kam die diesige Wetterlage, die den Albtrauf wesentlich weiter entfernt wirken ließ, als er tatsächlich ist.  

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Fr

20

Jan

2017

Der Morgendunst lichtet sich

Ich mag es, wenn sich der Morgendunst nach und nach lichtet und irgendwann von der Sonne durchdrungen wird. So kann das gelbe Segelboot die ersten Sonnenstrahlen zaghaft reflektieren- einige Bodensee-Skipper scheinen indes schon unterwegs zu sein.

Das Bild ist kleinformatig, hier etwa in Originalgröße zu sehen.

Vom gegenüberliegenden Ufer des Sees ist noch nichts zu sehen...

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Do

12

Jan

2017

Ein Hund als Kapitän?

Ich hatte dieses Motiv schon einmal als Aquarellskizze umgesetzt. Jetzt war mich danach, den Hund, der in der Körperhaltung eines Kommandanten im Bug des FIscherbootes auf dem Bodensee sitzt, in Öl  zu verewigen.

Dies ist mein erstes Bild des Jahres 2017. Leider komme ich derzeit nicht so oft zum Malen, wie mir lieb wäre.

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Sa

24

Dez

2016

Malen auf "Klopapier"

Als ich neulich ´mal wieder im Künstlergeschäft war, konnte ich nicht widerstehen und habe ein paar Blätter dieses Bütten-Aquarellpapiers gekauft. Es ist wohl handgeschöpft, sehr grob und saugfähig. Beim Malen fühlt es sich etwas schwammig an, ähnlich wie nasses Klopapier.  Ich konnte es nicht lassen, trotzdem ein teils filigranes Motiv zu malen. Obwohl manche Stellen etwas unsauber und verschmiert wirken und sich einigen Papierfasern beim Malen lösten, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Eine etwas inhomogene Textur und ab und zu dunkle oder helle Stellen muss man bei solchem Material in kauf nehmen.

So. Nun habe ich dieses Motiv fast ganz ausgelutscht, es fehlt nur noch die Nachtversion mit Vollmond. Mal sehen... .

Das Bild soll eine Weihnachtskarte schmücken.

 

Ich wünsche allen Lesern ein schönes und hoffentlich friedliches Weihnachtsfest!

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Sa

03

Dez

2016

Auf dem Weg zur Flutkante

Ich bin kein großer Freund des Winters, zumindest was Bildmotive anbelangt. Deshalb werden Sie auf dieser Homepage vergeblich nach Winterbildern suchen. Vielmehr nutze ich die Winterzeit, um Projekte zu realisieren, die im Sommer unvollendet geblieben sind oder die ich gar nicht erst in Angriff genommen habe. So wie dieses hier. Ein Motiv, das ich immer wieder malen könnte: Menschen machen sich bei Ebbe über den trockengefallenen Strand auf den Weg zur Flutkante, bei unentschlossenem Wetter.

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Do

01

Dez

2016

Am Zeller See bei Moos

Für mich eine der schönsten Stellen am Bodensee: die Einfahrt zum Bootshafen Moos. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über den Zeller See, einen Teil des Untersees, der wiederum ein Teil des Bodensees ist. Den Horizont bilden auf diesem Bild das Allensbacher Ufer, die Insel Reichenau und ein Teil des Seerückens in der Schweiz. Bei ganz guter Sicht kann man auch die Alpen sehen, aber auf diesem Bild hier ist es zu diesig... 

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Do

24

Nov

2016

Sommertag

Eine kleine Reminiszenz an die schönen Sommertage, die ich in diesem Jahr am Bodensee erleben konnte.

Je nach Wetter- und Beleuchtungssituation ändert der See seine Farbe ständig. Hier hat er einen leichten Grünstich, überlagert von den Reflexen des hellen Himmels. Das Bild ist recht kleinformatig.

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Fr

18

Nov

2016

Boote bei Allensbach II

Das Motiv mit den Booten bei Allensbach, im Hintergrund die Insel Reichenau, hat mir schon als Zeichnung gut gefallen. Ich habe es daher nochmal mittelformatig in Öl umgesetzt, mit wenig Sättigung, dafür harten Kontrasten- angesichts der Gegenlichtsituation dieser morgendlichen Szene fand ich dies angemessen.

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Di

15

Nov

2016

Boote bei Allensbach

Mal wieder eine Bleistiftzeichnung, genauer genommen: eine Entwurfszeichung für ein geplantes Ölbild. Boote am Ufer des Gnadensees vor Allensbach, mit der Insel Reichenau im Hintergrund.

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So

13

Nov

2016

Abziehender Nebel

Eine Stimmung, die ich sehr mag: der Nebel hat sich weitgehend gelichtet, die Sonne schafft es aber noch nicht ganz, durch die letzten Nebelschwaden hindurch zu scheinen- gesehen am Südufer des Überlinger Sees, Blickrichtung Staad.

Das grünliche Schimmern des Wassers im Vordergrund kommt auf dem Foto leider nicht so schön heraus, wie im Original.  Ich mag diesen gräulich-grünen Farbton sehr.

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Do

03

Nov

2016

Einsames Boot

 Weil ich ´mal wieder Sehnsucht nach einem Sommertag am Bodensee hatte, habe ich dieses fast monochrome  Seemotiv mit den Alpen im Hintergrund gemalt. Es könnte auch als Herbstszene durchgehen, so wenig Boote sind darauf unterwegs. Ein weiteres, ganz ähnliches Motiv mit etwas anderen Farben ist ebenfalls am Entstehen.

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Fr

28

Okt

2016

Bei Gruorn (ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen)

Auf der Schwäbischen Alb, zwischen Münsingen, Böhringen, Feldstetten und Heroldstatt, befindet sich der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen. Wo bis zum Anfang unseres Jahrtausends noch scharf geschossen wurde, herrscht heute absolute Stille- das Militärgelände wurde zum Naturparadies. Da es links und rechts der Wege vor Blindgängern angeblich nur so wimmelt, sollte man es tunlichst vermeiden, diese zu verlassen. Nur Schafe und einige handverlesene Schäfer, die wissen, welche Bereiche von Blindgängern bereinigt wurden, betreten die Wiesen.

 

Im westlichen Teil des Geländes befand sich bis in die 1930 er Jahre  die Ortschaft Gruorn. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde der Truppenübungsplatz vergrößert und die Einwohner mussten ihr Dorf verlassen. In den Häusern wurde (auch noch lange nach dem zweiten Weltkrieg) der Häuserkampf geübt. Da blieb nicht viel übrig von der ehemaligen Bausubstanz. Heute stehen nur noch das Schulhaus (mit einem sehr sehenswerten Museum und einem Lokal) und die wiederhergestellte Kirche.

 

Von der Zufahrtsstraße des Ortes nach Osten hat man den Blick, den ich auf diesem Bild eingefangen habe. Mir gefiel die schon leicht angeherbstelte Farbe des Grases, während die Büsche noch eher sommerlich daherkamen.

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Do

06

Okt

2016

Nacht am Allensbacher Ufer

Hier ist die letzte Impression meiner Nacht-Radtour um den Bodensee. Es zeigt den Blick vom Allensbacher Ufer Richtung Höri und Schweizer Ufer. Das Foto ist mal wieder etwas verspiegelt (im rechten Bilddrittel)

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Mi

28

Sep

2016

Frühlingshafte Farben im Herbst?

Heute war mir ´mal wieder danach, draußen zu malen-frühherbstliches Wetter lud dazu ein. Ziel unserer heutigen Tour war das ehemalige Hofgut Tachenhausen, das heute eine Lehr- und Versuchsanstalt der Fachhochschule Nürtingen beherbergt. Dem Hof ist ein großes, parkartiges Gelände angegliedert, in dem alle nur denkbaren heimischen und ganz viele exotische Pflanzen wachsen. Während meine Frau sich mit dem Fotoapparat auf die Suche nach schönen Blumenmotiven machte, interessierte ich mich eher für die Aussicht, die man vom Rand des Geländes hat. Sofort begeisterte ich mich für die Aussicht in Richtung Nordwesten, also Richtung Stuttgart. Im Hintergrund die intensiv bebaute Filderhochebene mit den bewaldeten Ausläufern, die am Horizont den oberen Rand des Stuttgarter Talkessels markieren, im Vordergrund zwei große Äcker, die mit Senf (lgelb) und Borretsch (violett) als Zwischenfrucht bepflanzt sind.

Ich sah mich also plötzlich mit frischen, frühlingshaften Farben konfrontiert, und das mitten im Herbst! Den intensiven, würzigen Geruch der Senffelder muss man erlebt haben, er unterscheidet sich deutlich vom Duft der auf den ersten Blick gleich aussehenden und im Frühling blühenden Rapsblüte. Mir ist der Duft der Senfpflanzen lieber.  

Den Vordergrund bildet immer noch frisch grünes Gras mit eingestreutem Klee, dazwischen immer wieder trockene Hochgräser. Die Perspektive mit den Gräsern im Vordergrund ergab sich eher zufällig- ich hatte weder Staffelei noch Hocker dabei, musste also auf dem Boden im Gras sitzend malen. Das war zwar mit der Zeit etwas unbequem, sorgte aber für einen interessanten Blickwinkel mit auffallend viel Vordergrund.

Diane war so nett, ab und zu vorbeizukommen, um die Entstehung des Bildes zu dokumentieren:

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So

18

Sep

2016

Nachtsegler in der Bregenzer Bucht

 Während meiner Nachtumrundung des Bodensees waren nur wenige Boote in der Dunkelheit auf dem Wasser. Ein paar unverdrossene Segler waren aber doch unterwegs, hier gleich drei, in der Bregenzer Bucht.

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Sa

10

Sep

2016

Kinder am Bodensee

Neulich habe ich die Szene mit den beiden Kindern am Allensbacher Ufer fertiggemalt. Ein paar Retuschen des Hintergrundes waren noch notwendig. Ich bin mit dem Ergebnis jetzt recht zufrieden. Das Malen von Figuren macht den Malprozess deutlich aufwendiger; das habe ich hier einmal mehr festgestellt. Spaß hat es trotzdem gemacht.

 

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Do

25

Aug

2016

Bodensee-Nachtumrundung per Fahrrad

Vor einigen Monaten hatte ich meinen Plan, den Bodensee in zwei Vollmondnächten mit dem Fahrrad zu umrunden, in einem Blogbeitrag erwähnt. Ende letzter Woche war es nun soweit: trotz zunächst schlechten Wetters machte ich mich von Lindau aus auf den Weg. Kaum hatte ich die Schweizer Grenze überquert, hörte der Regen auf. Nach und nach klarte es auf, und noch vor Mitternacht hatte ich den Bodenseeradweg für mich allein. Wo sich tagsüber ganze Familienverbände klingelnd zwischen Inline-Skatern hindurchschlängeln, herrscht um diese Zeit völlige Ruhe. Man kann auf diese Weise richtig schnell Kilometer machen. Die wenigen Ampeln auf dem Weg sind nachts ausgeschaltet, die, die doch noch an sind, kann man getrost ignorieren. 

Ich war schon um 1:00 in Konstanz, das wie ausgestorben dalag. Dort wechselte ich die Rheinseite, fuhr über Allensbach und Stein nach Mammern, wo ich um kurz vor 4:00 ankam.

Ich musste einfach kurz zum Schiffsanleger hinunterfahren und im Dunkeln kurz baden. Als ich aus dem Wasser kam, roch es unbeschreiblich nach frisch gebackenem Brot. Leider hatte die Bäckerei noch zu!

Ich schlief tagsüber oberhalb von Berlingen im Wald.

Am folgenden Abend und der folgenden Nacht ging es dann weiter, über Konstanz, Dingelsdorf, Ludwigshafen zurück nach Lindau. Dort war ich um 2: 30 Uhr. Von mir aus hätte es noch weiter gehen können, aber der Bodenseeradweg hat eben nur diese 269 km!

 

Auf der Strecke sind mir unzählige Malmotive über den Weg gelaufen. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit genug Muße finde, das eine oder andere dieser Motive umzusetzen. Da ich unter einem gewissen Zeitdruck stand, blieb wenig Zeit, vor Ort im Mondlicht zu skizzieren. Nachts ohne Stativ und mit einer einfachen Digitalknipse zu fotografieren hat keinen Sinn. Außerdem waren die Batterien schon vor der Abreise leer, wie ich entsetzt feststellen musste.

 

Oben ein Motiv aus der Gegend von Hagnau, der Mond stand schon recht hoch.

 

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Fr

12

Aug

2016

Immer noch nicht ganz fertig: Kinder am Bodensee

Das Bild von den Kindern am Bodenseeufer geht der Vollendung entgegen: die Landschaft, der See und der Himmel sind fertig. Die Kinder sind gerade in Arbeit. Der Junge links wird mit hochspritzendem Wasser umgeben sein, das Mädchen braucht noch eine Badehose, und die hellen Anteile der Haare sowie der komplette Vordergrund fehlen noch.

 

Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit wieder öfters zum Malen.

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So

31

Jul

2016

Im Elsaß

Im Elsass (Öl auf Leinwand, 14 x 20 cm)
Im Elsass (Öl auf Leinwand, 14 x 20 cm)

Zwei erholsame Wochen im Elsass liegen hinter uns. Während mir die Vogesen, durch die wir uns mit den Rädern kämpften, als Malmotive zu düster vorkamen, ging mir beim Betrachten der Rheinebene, die hier am Horizont von den aufsteigenden Bergen des Schwarzwaldes begrenzt wird, das Herz auf. So viel Tiefe in einer Landschaft! Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie das elsässische Dorf im Mittelgrund heißt.

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Do

30

Jun

2016

Himmel über der Alb

Das Wetter ist dieser Tage recht unbeständig. Natürlich hätte ich auf diesem Bild von der Hochfläche der Alb auch einfach einen Schönwetterhimmel hinwerfen können. Aber die düstern Wolken über der sonnenbeschienenen Wiese gehörten zu diesem Tag einfach dazu- und bilden außerdem einen willkommenen Kontrast zu der bunten Wiese.

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Sa

25

Jun

2016

Kinder am Bodensee

Das Projekt mit den Kindern am Bodensee ist einen entscheidenden Schritt weiter: ich habe es neulich untermalt.

Derzeit ist noch nicht klar, ob ich die linke Figur weiter nach rechts verschieben soll, in die Verlängerung des Plattenweges. Ich hatte sie auf die linke Drittellinie gesetzt, damit das Bild ausgewogener wird. Der Auftraggeber, der das Gelände seit Jahrzehnten kennt, stört sich daran. Kann ich verstehen, deshalb werde ich mich wahrscheinlich nochmal dransetzen. Vermutlich werde ich das Segelboot im Hintergrund etwas weiter nach links setzen, das würde für genug Ausgewogenheit sorgen.  

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Mi

15

Jun

2016

Rahmen-Recycling II

Hier ist das fertig gerahmte Bodenseebild mit dem Titel "Vater und Tochter am Bodensee".

Ein paar Artikel weiter unten habe ich über das Recycling von alten Bilderrahmen geschrieben- hier sehen Sie ein solches Exemplar. Ich habe es von Hand lackiert, vorher die Macken und Löcher auf der Vorderseite gespachtelt. Zuerst war der Rahmen schneeweiß, das war dann aber für dieses in warmen Weißtönen gehaltene Bild zu hart, so dass ich mit einem Elfenbeinweiß noch ein paarmal nachlackiert habe.

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Do

02

Jun

2016

Material für 1:1-Skizzen/Neues Bodenseemotiv

Bevor ich mit dem eigentlichen Malprozess beginne, mache ich meist einige Skizzen, um die Wirkung der einzelnen Bildelemente zu untersuchen und die Komposition auszufeilen.

Eine Möglichkeit ist, zunächst das Bildformat festzulegen und dann eine maßstäblich verkleinerte Skizze des geplanten Projektes zu erstellen.

Vor einigen Wochen kam mir die Idee, einfach die für das Projekt geplante Leinwand zu nehmen und billiges Papier drüberzuspannen. Billig heißt: fast umsonst. Ich konnte es vor Jahren im Resteverkauf bei der hiesigen Zeitungsdruckerei für ein paar Euro kaufen, als Rolle, die vermutlich einmal 1,50 m Durchmesser hatte.

Dieses Papier ist natürlich extrem minderwertig, wirklich nur für einfachste, flüchtige Skizzen geeignet. Deshalb muss man es auch in irgendeiner Weise auf dem Malgrund befestigen. Ich schneide dazu das Papier auf Übermaß zu, falte die Überstände ein und klebe sie mit kleinen Tesastreifen aneinander fest. Der Keilrahmen wird dabei nicht beschädigt. Wenn ich fertig bin, entscheide ich, was ich auf dem künftigen Bild noch besser machen könnte. Danach nehme ich das Papier wieder ab und mache mich an das eigene Bild. 

 

Hier habe ich eine ganz flüchtige Skizze mit Strichmännchen gemalt, um zu untersuchen, wo ich die beiden Kinder am besten plaziere. Die Erkenntnis: die rechte Figur ist richtig, die linke muss weiter nach unten, da das Gelände abfällt. Auch sollte sie möglicherweise einen Tick kleiner werden, denn sie ist weiter weg als die rechte.

Damit ist auch schon gesagt, woran ich gerade arbeite: ein Bodenseebild,zwei Kinder rennen Richtung Wasser, bei Allensbach. Hinten die Hörispitze und das Schweizer Ufer.

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Do

19

Mai

2016

Allensbacher Ufer

Vom Allensbacher Ufer aus hat man einen schönen Blick in Richtung Mettnauspitze, Hörihalbinsel und (ganz am Horizont) den Schiener Berg. Ich habe das Bild an einem Regentag gemalt; die Erinnerung an das schöne Wetter, das ich dort einige Tage zuvor erlebt hatte, war noch frisch. 

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Do

12

Mai

2016

Mal wieder in Mammern...

Immer wieder Krankheitsfälle in der Familie... zur Zeit muss ich öfters an den Hochrhein, nach Gailingen, um dort Krankenbesuche zu machen. Von dort aus kann man mit dem Rad am Rhein entlang über Stein a.Rh. nach Mammern fahren, das bereits am Untersee liegt. Warum es mich ausgerechnet dorthin immer wieder zieht weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es kaum einen Bodenseeaufenthalt, an dem ich dort  nicht mindestens ein Bild plain air, also direkt draußen, male. Dieses Mal entschied ich mich wieder für die Perspektive Richtung Osten, Reichenau und davor Steckborn also. Leider sind gerade alle Fotoapparate außer Haus, deshalb nur  dieses schlechte, durch die verkratzte Linse eines Tablets aufgenommene Foto als kurzen Gruß aus meinem Atelier.

Heute abend geht es wieder los Richtung Gailingen. Mal sehen, ob ich mich überwinden kann, mal wieder ein Regentag-Motiv zu malen? Eher nicht, es gibt noch genügend Eindrücke vom letzten, sonnigen Wochenende, die ich lieber umsetzen würde!

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Fr

29

Apr

2016

Vater und Tochter am Bodensee

Das alte Problem: frische Ölbilder glänzen, spielgeln daher beim Fotografieren. Ich wollte aber ´mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben, deshalb hier ein noch suboptimales Foto des Bildes, das ich im letzten Beitrag erwähnt hatte.  Es ist noch in die Staffelei eingespannt. Der Rahmen fehlt noch. Wenn das Bild trocken und gerahmt ist,  werde ich das Ensemble nochmals richtig fotografieren.

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Di

12

Apr

2016

Rahmen-Recycling

Weiß (seidenmatt) lackierter Gründerzeitrahmen mit 2014er Bodenseebild
Weiß (seidenmatt) lackierter Gründerzeitrahmen mit 2014er Bodenseebild
Recycling-Rahmen mit untermaltem Bild, zweimal lackiert
Recycling-Rahmen mit untermaltem Bild, zweimal lackiert

Neulich bat mich ein freundlicher Mensch, ein Landschaftsbild mit bestimmtem Inhalt zu malen. Näheres kann ich derzeit nicht berichten und schon gar nicht abbilden, denn das Bild soll eine Überraschung für eine  dem Auftraggeber nahestehende Person sein. Ich schreibe dies bewusst hölzern- nebulös, damit der Empfänger nicht möglicherweise vorausahnt, dass es sein Geschenk sein könnte.

Dies nur zur Erklärung, warum ich derzeit keine Bilder vorzuzeigen habe.

 

Was ich bei dieser Gelegenheit aber gerne tun möchte: eine Lanze für alte Bilderrahmen brechen. Das "Geheimprojekt" soll nämlich gerahmt werden.

 

Zur Zeit unserer Großväter mussten Bilderrahmen möglichst dunkel sein, schwer wirken und ornamentiert sein. "Eiche brutal" wurde man heute sagen, meist dunkel gebeizte Hartholzrahmen wurden da hergestellt. Das Ganze nahm seinen Anfang in der Gründerzeit, als es plötzlich möglich war, Kehlleisten und Rahmenprofile fabrikmäßig und in Massen herzustellen.  Je stärker profiliert, desto besser.

 

Heute kann niemand mehr diese dunklen Rahmen sehen. Sie landen schon seit Jahrzehnten bei Haushaltsauflösungen auf Flohmärkten, bei Trödlern oder enden direkt beim Sperrmüll,

 

In England habe ich kennen gelernt, was aus solchen Rahmen werden kann, wenn man sie weiß lackiert. Dort werden Bilder schon immer eher weiß gerahmt, passend zu den überornamentierten weißen viktorianischen Treppengeländern, den Türen und Fensterrahmen und den plüschigen Polstermöbeln.

 

Das Weiß nimmt dem Rahmen die Düsternis und gibt den Profilen eine zeitlose Eleganz. Es gibt praktisch kein Bild, das in einem weißen Rahmen nicht gut aussieht.

 

Deshalb greife ich immer zu, wenn ich irgendwo einen alten Rahmen finde, egal ob auf dem Sperrmüll oder auf Flohmärkten.

Wenn die Verleimungen noch intakt sind, lasse ich die Rahmenschenkel verleimt und schleife den Rahmen so wie er ist ab. Danach spachtele ich Beulen und Macken, schließlich wird das Holz mehrmals lackiert. Der Rahmen bekommt einen Aufhänger und kann nun ein Bild aufnehmen, das ich auf eine genau passende Leinwand gemalt habe.

 

Wenn die Eckverbindungen klaffen, breche ich den Rahmen auf, entferne den alten Leim und verleime den Rahmen neu. Selten säge ich neue Gehrungen an, diesen Aufwand betreibe ich aber nur für den Eigenbedarf.

 

Auf dem Foto sehen Sie eine Ecke des untermalten Geheimprojektes samt dem von Auftraggeber gewünschten, bereits lackierten Bilderrahmen. Sobald das Bild ausgeliefert ist, werde ich selbstverständlich ein Foto des gerahmten Bildes einstellen.

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Mo

28

Mär

2016

Wolken über dem Bodensee

Schön unruhig, so sollte der Himmel auf diesem Bild werden. In letzter Zeit sind mir viele belebte Himmel begegnet, die ich nun nach und nach abarbeite. Am Bodensee trifft man solche Wetterlagen häufig an. Schönes Wetter, aber mit grauen Anteilen im Himmel. Ortskundige wissen, welche Wolken zu einer Gefahr werden können und welche nicht. Nicht Ortskundige sollten sich tunlichst in Ufernähe aufhalten, wenn sie mit dem Kanu unterwegs sind. Unwetter bauen sich rasend schnell auf und jedes Jahr gibt es Unglücke, wenn Kanuten oder Besatzungen kleiner Segelboote nicht mehr schnell genug an Land kommen. Die Wellen, die der Bodensee innerhalb weniger Minuten aufbauen kann, sind kurz und hoch, anders als am Meer, wo Wellen bei vergleichbarer Windstärke viel länger sind und kleine Boote eher im Ganzen anheben, als sie umzuwerfen.   Ich bin selbst schon beim Paddeln von plötzlichem Wellengang überrascht worden und kann nur sagen: keine schöne Erfahrung!  

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Fr

25

Mär

2016

Frühsommer auf der Schwäbischen Alb

Manchmal muss ich mich selbst daran erinnern, dass es nicht nur am Bodensee, in England, in Italien, an der Waterkant oder sonstwo schön ist.

Auch auf der Alb, direkt vor unserer Haustür, finden sich tolle Malmotive.

Die Schwäbische Alb ist eine hügelige Hochfläche. Sie liegt ungefähr 300-400 m über dem Albvorland; es ist dort immer "einen Kittel kälter" als bei uns im Vorland. Im Sommer ist das angenehm, zumal es nicht nur kühler, sondern oft auch weniger schwül ist als im Tal.

Der Albrand ist zerklüftet von Tälern, die sich in das Juragestein nach und nach hineinfressen. Auf diesem Motiv blickt man über einen sanft ansteigenden Hügel und das ein Tal hinweg auf die bewaldeten Hänge des gegenüber liegenden Albtraufes. Dieses Bildprojekt habe ich den Winter über vor mir hergeschoben, jetzt war mir nach frischen Grüntönen und einem belebten Himmel. Also habe ich es jetzt, wo es bald wieder Frühling wird, realisiert.

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So

20

Mär

2016

An der Waterkant...

...ist das Wetter gerne mal grau und trist. Als ich neulich in Hamburg ankam, war es diesig und man konnte das gegenüberliegende Ufer nur als blasse Silhouette wahrnehmen. Ich habe die Szene mit etwas wärmeren Farben angereichert, um das Grau etwas aufzulockern. Das Zeichen im Vordergrund markiert eine Untiefe, genauer: einen Steinwall, der als Wellenbrecher dient (eine Art Buhne). Bei Ebbe thront das Zeichen wie ein Gipfelkreuz über dem Wall. Bei Springflut, so wie vorletzte Woche, bleibt nur noch die Stange mit den zwei Dreiecken sichtbar.

Die Anlagen auf dem gegenüber liegenden Elbufer gehören zu einer Werft an der Estemündung und zu einer Hebebrücke.

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Sa

19

Mär

2016

Nach der Retusche...

...sieht die Dame nun so aus: der Schleimbelag unter und vor dem Auge wurde noch etwas verstärkt, ebenso die diffuse Graufärbung vor dem Auge. Eine kleine weiße Haartolle aus dem weißen Fellmaterial ziert das Haupt, und auch die Nasenpartie habe ich noch minimal überarbeitet. 

Eine vergrößerbare Version des Bildes stelle ich in die Galerie II.

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Mi

09

Mär

2016

Etwas müde...

... so, wie die Dame links, bin ich zur Zeit auch, oder besser gesagt: urlaubsreif. Mache daher erst ´mal zehn Tage Urlaub.

Die Kuh ist fast fertig. Im Grunde fehlen nur noch ein paar weiße Locken über dem dunklen Hintergrund. Dazu sollte dieser aber noch weiter trocknen. Das nebenstehende Foto vermittelt aber einen ganz guten Eindruck davon, wie das Rindvieh nachher aussehen wird.  

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Fr

04

Mär

2016

Rotbuntes Fleckvieh Teil 1

Kaum ist die Holstein Frisian getrocknet (siehe vorletzter Blogbeitrag), habe ich schon das nächste Viehportrait auf Kiel gelegt. Dieses Mal wird es eine rotbunte, etwas müde dreinblickende Dame, mehr rot als bunt allerdings.

Wie immer habe ich zunächst eine lockere Bleistiftskizze angelegt, um die groben Konturen zu markieren.

Danach kommt die Untermalung mit Gouache. Ganz grob, nur die Umrisse und ein paar Hell-Dunkel-Kontraste.

Das Ohr sieht noch aus wie ein schräg abgeschnittenes Rohr. Wäre völlig wurscht, aber es hat mich trotzdem gestört. Deshalb...

Habe ich noch ein wenig daran "herumgeschraubt."

Außerdem habe ich den Hintergrund etwas abgetönt.

Nachdem all das trocken war, habe ich die Leinwand zweimal mit hochverdünntem Leinölfirnis eingelassen. Danach geht es dann "fett auf mager" weiter, mit reiner Ölfarbe.

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Sa

27

Feb

2016

Arbeitsplatz Bodensee

Auch wenn es nicht leicht ist, sich als Berufsfischer am Bodensee über Wasser zu halten- es gibt es doch immer noch einige Unverdrossene, die sich dieser harten und immer weniger lukrativen Tätigkeit  widmen.

Typisch für die Bodenseefischerei sind die kleinen Boote, klein  zumindest im Vergleich mit denen, die man von der Küstenfischerei her kennt. Fischkutter wird man auf dem Bodensee vergeblich suchen, von  fahrenden Fischfabriken ganz zu schweigen. Hier geht es noch sehr handwerklich zu.

Selten sieht man -wie auf meinem neuesten Bodensee-Vollmondbild- zwei Mann auf einem Fischerboot. Vielleicht sind es Vater und Sohn?

 

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Do

25

Feb

2016

Holstein Frisian, Teil 2

Der Hintergrund ist fertig, die Kuh hebt sich gut davon ab.

Ganz weiß wäre der Hintergrund zu hart geworden, so ist es ein hellgrau mit blauen und ockerfarbenen Tupfern (die auf dem Foto nicht so gut herauskommen. )Damit ist die Arbeit an diesem Projekt abgeschlossen. Ich muss die Kuh noch besser fotografieren, wenn die Farbe trocken ist und ich das Bild wieder anfassen kann. Sie wandert dann in die Nutztierportrait-Galerie.

 

Update 4.3.16: habe eine Diaserie von der Entstehung dieses Bildes auf YouTube hochgeladen:

Hier der Link:

 

https://www.youtube.com/watch?v=O701iO6F2II

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Sa

20

Feb

2016

Holstein Frisian, Teil I

Nach langer Nutztier-Malpause habe ich ´mal wieder ein Rindvieh in Angriff genommen- mir war vor einigen Wochen eine besonders schöne Kuh vor die Netzhaut gelaufen, als ich auf der Suche nach neuen Models war.

Dieses Mal also ein Holstein-Rind. Streng genommen heißt die Rasse heute Holstein Frisian. Diese Rasse war in Deutschland eine Zeitlang vollständig von der Bildfläche verschwunden, wurde - ursprünglich aus Deutschland importiert- in den USA aber weiter gezüchtet, hin zu einer Hochleistungs-Milchrasse. Über die USA kam es dann zu einem Re-Import, deshalb trägt diese ursprünglich deutsche Rasse heute einen englischen Namen.

Hier habe ich gerade angefangen, die groben Konturen, die ich mit dem Bleistift skizziert hatte, nach und nach monochrom einzufärben. Hier habe ich es mit verdünnter Gouache gemacht.  So langsam erahnt man zumindest schon, dass es eine Kuh werden soll.

Gouache trocknet schnell. Jetzt konnte der eigentliche Ölmal-Prozess beginnen. Bisher hatte ich eigentlich nur die Grundierung der Leinwand etwas eingefärbt.

Zuerst habe ich die Leinwand mit hochverdünnten Ölfarbresten getönt, damit der Hintergrund nicht so hart weiß wird. Ein paar Tropfen Leinölfirnis ist auch mit drin gewesen, damit die Farbe schon mal eine minimale Fettigkeit hat und die Poren der Grundierung sich etwas verschließen können. Vorteil: Die zweite und letzte, fette Farbschicht behält ihren Ölanteil, trocknet dadurch etwas langsamer (wichtig beim Portraitmalen) und behält ihren Glanz auch nach dem Trocknen.

Das Ganze habe ich jetzt über Nacht trocknen lassen.

Jetzt kommt Farbe ins Spiel, eine düstere Mischung aus Preußisch Blau, gebrannter Umbra und ein wenig bis gar keinem Weiß.

Dies ist eine Phase im Malprozess, die gute Nerven und Selbstvertrauen erfordert. Denn man malt auf eine eigentlich schon recht ansehnliche Bildoberfläche mit Farben, die überhaupt nicht zur Untermalung passen. Der Gedanke "hätte ich es nur so gelassen, sah doch auch in Gouache schon ganz passabel aus" drängt sich auf.

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Sa

13

Feb

2016

Dämmerung über dem Schweizer Ufer

Mir war einmal wieder nach einem monochrom blauen Bild. Dieses Mal sollte es aber kein Nachtbild, sondern ein helleres, blaugraues Dämmerungsbild. Es zeigt den Blick vom See vor Immenstaad Richtung Schweizer Ufer.

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Sa

06

Feb

2016

Abendstimmung Insel Reichenau

Wenn sich in der Abenddämmerung Boote dem Strand beim Campingplatz "Sandseele" nähern, hat das selten etwas mit Fischerei zu tun. Vielmehr wir das Boot in den nächsten Augenblicken scharf links abbiegen, um - wie es die Bodenseeschifffahrtsordnung vorschreibt, auf direktem Wege den Strand anzulaufen. Dort wird der Skipper das Boot stranden, etwas an Land ziehen und danach auf ebenso direktem Wege das Restaurant am Campingplatz ansteuern. Dort kann man sehr gut und recht günstig essen. Ein Teil der Boote kommt -wie auf diesem Bild- aus der Radolfzeller und Allensbacher Richtung, der weitaus größere von links, also aus der Schweiz. Ich habe während meines letzten Campingurlaubes auf der Reichenau erlebt, wie ganze Flotten von total überbesetzten Booten aus der Schweiz gekommen sind. Einige Stunden später ging es dann wieder hinüber nach Thurgau. Das Gejohle der leicht Angeheiterten war noch zu hören, als die Boote schon lange in der Dunkelheit verschwunden waren.

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Sa

30

Jan

2016

Fahrwasserzeichen

Diese Fahrwasserzeichen, die in Ufernähe die Einfahrten zu den zahlreichen Bootshäfen markieren, sind dankbare Objekte für den Maler, denn sie bringen einen kleinen, aber wirkungsvollen Farbtupfer in ein Bild. Das Segelboot vervollständigt das einfache Spektrum der Primärfarben: Blau, Gelb, Rot.

Aufmerksamen Lesern ist sicher schon aufgefallen: so langsam habe ich genug von Winter, Sturm und Regen. Ich freue mich auf das Frühjahr und noch mehr auf den Sommer. Besonders freue ich mich auf die geplante Nachtrumrundung des Bodensees. Meine aktuelle Planung sieht zwei Nächte á ca. 130 km vor. Klar, ich muss auch in den Dämmerungsphasen fahren- die Nächte sind im Sommer zu kurz. Mir geht es vor allem darum, die nächtliche Stimmung am See zu erspüren, idealerweise bei Vollmond.

Tagsüber möchte ich dann  irgendwo an einem ruhigen Plätzchen einige Stunden schlafen und nachmittags noch das eine oder andere Bildchen malen.

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Do

28

Jan

2016

Am Überlinger See

Ein warmer Sommertag am Überlinger See- dieses Motiv fehlte mir noch in meiner Sammlung. Ich habe hier bewusst viel Raum für den See und den nur harmlos bewölkten Himmel gelassen. Es sollte eine ruhige Stimmung herrschen, keine Überfrachtung mit Booten, Wasservögeln usw.

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Fr

22

Jan

2016

Schweizer Ufer

Dieses Bild zeigt das Südufer des Bodensees, an einem trüben Tag. Der Himmel grau, der See knallgrün- das gefällt mir. Habe das Bild- anders als seine Vorgänger-Regentagbilder- bewusst hell gehalten. Leider kommt das Flaschengrün auf diesem Foto nicht so schön intensiv heraus wie im Original  Werde das Bild nochmals fotografieren, wenn es trocken ist. Habe es gestern erst fertiggemalt. Noch spiegelt die Farbe sehr. Hoffe sehr, dass das besser wird, wenn sie getrocknet ist.

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Do

14

Jan

2016

Newgale Beach bei Nacht

Newgale Beach bei Nacht (Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm)
Newgale Beach bei Nacht (Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm)

Nachts wird es ruhig am Newgale Beach. Die Touristen sitzen in ihren Quartieren oder schlürfen im Pub noch das eine oder andere Ale. Bei Ebbe sieht man schön, wie sich das kleine Bächlein über den Strand ergießt. Im Licht des Vollmondes funkelt das bewegte Wasser. Das Foto ist unten rechts leider etwas abgeschnitten, ca. 0,5 cm fehlen. Das Foto war leicht trapezförmig verzogen, beim Begradigen fielen Späne.

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Fr

08

Jan

2016

Das Atelier unter der Teck wünscht ein gutes neues Jahr 2016!

Ich wünsche allen Lesern ein gesundes neues Jahr. Gleichzeitig möchte ich mich für das rege Interesse an meiner Arbeit im vergangenen Jahr bedanken.

 

Über die Feiertage hatte ich nicht viel Zeit zum Malen. Momentan ist noch eine Vollmondszene aus Wales in Arbeit. Den Zwischenstand kann ich leider nicht fotografieren, da ich aus Versehen beide Fotoapparate gleichzeitig verliehen habe.

 

Stattdessen hier die URL für mein neues youtube-Video, das ich neulich zusammengestellt habe, genauer gesagt: eine neu Diaschau. Zu sehen ist die Entstehung des Bildes "Sturm bei Moneglia". Diane war damals so nett, trotz des stürmischen Wetters etliche Fotos zu machen. Plein-air Einsatz unter erschwerten Bedingungen!

 

https://www.youtube.com/watch?v=MqgkCy0aQno

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Sa

26

Dez

2015

Aquarelle und Aquarellskizzen

An den Tagen vor Weihnachten hatte ich Lust, für meine Lieben noch ein paar kreative Geschenke (Weihnachtskarten ohne weihnachtlichen Bezug)  zu  malen.

Ölfarbe schied aus, wegen der langen Trockenzeit. Also griff ich notgedrungen zu meinen Aquarellfarben, mit denen mich eine Hassliebe verbindet. Die Aquarelltechnik verzeiht keine Fehler, einen dunklen Strich zu viel- und man kann nochmal von vorne anfangen. Korrekturmöglichkeiten? Fehlanzeige. Trotzdem hat diese Technik auch enorme Vorteile. Es ist eine Freude, zu sehen, wie die Farben übergangslos ineinanderlaufen, wenn man das Papier vorher angefeuchtet hat. Diesen Effekt nutzte ich bei allen hier abgebildeten Bildern, vor allem bei der Gestaltung der Himmel. 

Der Mann au dem Bild rechts, er schreitet etwas tastend durch die Pfützen, aus Sorge, sich nasse Füße zu holen, genießt die Vollmondstimmung an der walisischen Küste.

 

Vollmonde male ich in Aquarell wie folgt: ich zeichne mit hartem Bleistifte einen kleinen Kreis an die betreffende Stelle. Dann feuchte ich den gesamten Himmel mit Ausnahme des kleinen Kreises an und trage die Aquarellfarbe auf, um den Mond herum dünner, weiter außen etwas konzentrierter. Durch die Kapillarwirkung saugt sich die Farbe bis an den Mondrand heran, der eigentliche Mond bleibt automatisch trocken.

Wenn man beim Anfeuchten auch nur ein bisschen Wasser in den Kreis hineinbringt, ist der Mond weg. 

 

Dann hilft nur noch Betrug: weiße Farbe auftragen (Gouache, Acryl). Das ist aber in der Aquarelltechnik verpönt und sieht auch nicht schön aus, da der Mond die einzige Stelle des Bildes ist, die etwas erhaben und viel leuchtender ist.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich Maskierflüssigkeit. Das ist eine Gummilösung, die man auf die gewünschte Stelle aufträgt. Man kann dann hemmungslos drübermalen und später das trockene Gummi abradieren.

Hier habe ich noch die Vorstudie zu dem Ölbild aus dem letzten Beitrag angefügt, ebenfalls Aquarell. der bedeckte Himmel ließ sich mit Aquarell recht gut strukturieren. Schwieriger finde ich es, Wasserflächen in Aquarelltechnik zu gestalten. Von der Ölmalerei her bin ich es gewohnt, die hellen Spiegelungen zum Schluss aufzutragen. Hier musste ich viel planvoller vorgehen und mir überlegen, wo schließlich die Pfützen entstehen sollen. Naja, war ja nur eine Skizze!

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Fr

18

Dez

2015

Strandspaziergang

Bei der Durchsicht meines Vorlagenarchivs habe stieß ich gestern auf diese Landschaft. Mir gefiel der starke Kontrast zwischen dem blassen, fernen Ufer und den dunklen Felsen vorne, die auf dem Foto leider etwas zu hell herauskommen (die Farbe spiegelt mal wieder).Natürlich habe ich den einsamen Spaziergänger in die Szene hineinkomponiert. Ich stellte mir vor, wie es wäre, dort jetzt bei ablaufendem Wasser spazieren zu gehen. Interessant fand ich: obwohl der Himmel stellenweise etwas bewölkt war, war das Meer extrem hell. Das hing damit zusammen, dass der Himmel oberhalb des hier abgebildeten Bereiches stellenweise wolkenfrei und recht hell war. Durch die leichte Bewegung des Wassers kam es zu Reflexionen des Himmels, die das Meer wie einen weißen Teppich wirken ließen, durchbrochen nur von den dunklen Partien der am Flachen strand auslaufenden Wellen.

Leider weiß ich nicht mehr so genau, wo genau dieser schöne Strand liegt. Sicher ist, dass es irgendwo in der St. Brides Bay  war, einer riesigen Bucht an der Südküste von Pembrokeshire, Wales. In dieser Bucht liegen unter anderem Pen-y-cwm (siehe letzter Beitrag), Newgale und St.Davids. Ich vermute, dass es eine Stelle zwischen Newgale und Pen-y-cwm war, Blickrichtung West.

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Do

17

Dez

2015

Leuchtturm bei Ebbe

An dieser Szene gefiel mir der Kontrast zwischen den groben, ungeordneten Strukturen der Felsenküste und den glatten, geraden Linien der Gebäude. Dass der Himmel auf diesem Bild gewitterhaft düster ist, ist kein Zufall. Ich mag es, wenn sich helle Gebäude gegen den dunklen Himmel abzeichnen. Mancher mag sich wundern, wie klein der Leuchtturm ist, vor allem im Vergleich zu den Gebäuden. Solche eher kleinen Leuchttürme trifft man an der Küste Großbritanniens und Irlands häufig an. Das hängt mit der Steilküste zusammen: schon das Fundament des Leuchtturmes befindet sich hoch in den Klippen. Somit muss man nicht mehr allzu hoch bauen, um eine ausreichende Tragweite des Lichtkegels zu erzielen.

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So

13

Dez

2015

Strand bei Pen-y-cwm

Wer glaubt, ich hätte mich bei der Überschrift zu diesem Artikel verschrieben, der irrt. Genau so schreibt sich der kleine Ort an der walisischen Küste, in der Nähe von St.Davids. Aussprechen tut man den  Namen ganz einfach: "Penicümm". Kennzeichnend für die Küste ist der riesige Strand, der sich bei Ebbe auftut. Schon bei Flut gibt es bei Newgale genügend Platz für Badegäste und Surfer (nicht Windsurfer, sondern Wellenreiter, die mit ihren Brettern abenteuerliche Kunststücke vollbringen). Bei Ebbe tut sich eine riesiege, ebene Sandfläche auf. Während man bei Flut mühsam den Küstenweg entlang wandern muss, kann man bei Flut bequem über den trockengefallenen Strand hinüber nach Newgale und wieder zurück wandern, so wie es die Leute auf meinem Bild tun. Das Meer ist hier sehr weit draußen. Mir gefiel, dass der Übergang vom Strand zum Meer völlig unscharf ist. Oft bilden sich auf dem Strand  kleine Seen, die teilweise von kleinen Bächlein, die  von  den Klippen herunterplätschern, gespeist werden. Selbst kleine Wellen laufen weit aus, dadurch ist der Sand an der Flutkante mal mehr, mal weniger nass und glänzt entsprechend mehr oder weniger stark.

Beim Malen muss man entsprechend aufpassen: Menschen, die im Wasser stehen und vom Wasser umgeben sind, spiegeln sich, haben aber keine sichtbare Schatten. Sind sie auf trockenem Sand, sieht man Schatten, sie spiegeln sich aber nicht. Ist der Sand nass, spiegeln sie sich etwas und man erkennt dennoch einen Schatten. Letzerer Fall ist bei der Figur ganz rechts eingetreten. die anderen sind von Wasser umgeben und werfen daher keine Schatten.

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Sa

05

Dez

2015

Bläßhühner auf dem Bodensee

Südlich des Konstanzer Hafens liegt- unweit der pulsierenden Innenstadt und des belebten Sealife-Centers eine ruhige Parkanlage, von der aus man diesen Ausblick hat. Ich war im Sommer dieses Jahres dort, an einem Tag mit Nieselregen. Kaum Wind, die Segelboote bewegten sich im Schneckentempo vorwärts. Die Bläßhühner hatten es nicht eilig, dümpelten mehr vor sich hin als dass sie wirklich Richtung Innenstadt geschwommen wären.


Dieses Bild war ein Experiment: ich habe es auf sehr grober Leinwand (Jute, dreimal mit Guardi-Gesso grundiert) gemalt, mit Pinseln, was ich nur noch selten mache. Aber diese Leinwand mit dem Spachtel zu bemalen hätte einen zu hohen Farbverbrauch generiert, ohne dass diesem irgendwelche Vorteile gegenüber gestanden hätten. Im Gegenteil: hier finde ich es schön, dass man die grobe, knotige Leinwandstruktur noch sieht. Leider kommt das auf dem Foto nicht so gut raus. Der Spachtel neigt hingegen dazu, die Unebenheiten der Leinwand auszugleichen und die tiefer liegenden Stellen mit Farbe aufzufüllen, daher der erhöhte Farbverbrauch.


Konstanz ist eine wunderbare Stadt, die man gesehen haben muss. Aber bloß nicht samstags kommen , denn seit der Kurs des Schweizer Frankens angehoben worden ist,  können Schweizer hier besonders günstig einkaufen. . Und so kommen sie samstagvormittags in langen Trecks über die Rheinbrücke, verstopfen sämtliche Zufahrtsstraßen zur Innenstadt und belegen alle Parkplätze.

Ich würde es nicht anders machen, wäre ich Schweizer. Wenn man in Kreuzlingen wohnt, kann man sogar zu Fuß in die Konstanzer Innenstadt gelangen, und wer das Preisniveau des Schweizer Einzelhandels kennt, der wird verstehen, dass sich jeder noch so weite Anfahrtsweg lohnt.

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So

29

Nov

2015

Blick vom Egelsberg

Eine vergrößerbare Version des Bildes finden Sie in der Galerie I.
Eine vergrößerbare Version des Bildes finden Sie in der Galerie I.

Eigentlich heißt der Egelsberg nicht Egelsberg, sondern "Bürrle". Sagen zumindest die Einheimischen. Auf Landkarten ist der markante Berg, zwischen Nabern und Weilheim(Teck gelegen, aber mit dem Namen Egelsberg eingezeichnet. Gemeinsam mit dem Dachsbühl und der Limburg bildet der Egelsberg ein Ensemble von drei "Zeugenbergen", also Bergen, die von der einstigen  vulkanischen Aktivität hier in der Gegend zeugen. Sie tragen in ihrem Kern eine Plombe aus einem sehr harten und erosionsbeständigem vulkanischen Gestein. Als das Juragebirge sich über hunderte Millionen Jahre hinweg nach zurückzog (letztlich von der Kohlensäure des Regens zersetzt und weggespült, ein Vorgang, der sich immer noch fortsetzt, so lange, bis die ganze Alb aufgefressen ist), blieben die Plomben mit dem umliegenden Schutt stehen und sind heute als Berge weithin sichtbar. Auch der Teckberg ist ein solcher Zeugenberg. Noch bekannter sind die Kaiserberge Staufen, Stuifen und Rechberg sowie der Ipf beiBopfingen und die Achalm bei Reutlingen. 

Der Südhang des Egelsberges wird bis heute für den Weinbau genutzt.

 

Bei diesem Motiv habe ich die Realität etwas an mein Wunschdenken angepasst. Die Fläche ganz oben auf dem  Egelsberg ist etwas kleiner und fällt etwas steiler zu den Rändern hin ab. Ich wollte es aber lieber etwas sanfter. Die Büsche waren nicht an dieser Stelle, jedoch nicht weit davon entfernt, weiter links. Die Bäume und Büsche rechts hingegen sind "original", ebenso der Weg. Die Stadt im Mittelgrund ist Kirchheim unter Teck, rechts hinter den Bäumen, geht´s Richtung Stuttgart.

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Mi

25

Nov

2015

Beim Rübholz

Wenn man von Kirchheim nach Nürtingen fährt und die Kuppe bei der Hahnweide passiert hat, führt rechts ein Feldweg hinüber zum Rübholz. Man geht oder fährt per Rad über eine fast flache Hochebene, von der aus man eine schöne Aussicht auf die Alb zwischen Auchtert und Schlat hat. Auf diesem Bild ist ein Teil der Alb abgeschnitten, zugunsten eines der vielen alten Laubbäume, die dort noch stehen. Der Fleck am Albtrauf, links vom Fluchtpunkt des Weges, ist das Dorf Aichelberg.Hinter dem Feld liegt (nicht sichtbar, da tiefer liegend) Kirchheim unter Teck. Im Rücken des Betrachters liegt das Rübholz, durch das man zum Tachenhäuser Hof gelangt. Rechts geht es nach Nürtingen.

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Sa

21

Nov

2015

Unterhalb des Sattelbogens

Dies ist einer meiner Lieblingsorte überhaupt: der Teckberg. Dieser Bergsporn erhebt sich über das Tal  der Lauter, ist dem Albtrauf ein gutes Stück vorgelagert. Man hat von der Teck aus tolle Aussichten! 


Von der Burg Teck aus kann man auf vielen Wegen ins Tal gelangen. Einer dieser Wege führt Richtung Süden, am "Gelben Fels" vorbei zum "Sattelbogen". Hierbei handelt es sich um einen Pass; hierzulande sagt man eher "Sattel" dazu. Der Sattelbogen liegt auf ca. 600 m über NN. Von hier aus führt ein steil abfallender Fahrweg nach Unterlenningen (im Rücken des  Betrachters dieses Bildes) und einer- der hier abgebildete- nach Bissingen/Teck und damit ins Tal der Gießnau. Ein Stück unterhalb des Sattelbogens durchwandert man diese schöne Landschaft, um schließlich in  Bissingen herauszukommen.

Wer nach der Wanderung auf die Teck und von dort zum Sattelbogen noch nicht genug hat, der kann beide genannten Wege ignorieren und direkt geradeaus wiederbergauf laufen, zur Burg Rauber und zur Diepholzburg. Von dort aus über den Breitenstein hinunter nach Bissingen. Habe ich schon gemacht, das erfordert aber sehr viel Ausdauer.

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Fr

20

Nov

2015

Zur Erntezeit bei Waldenbuch

Das Bild, das hier mit noch feuchter Bildoberfläche im Korbsessel sitzt, ist ein Nachtrag zum Sommer 2015. ich war mit dem Rad auf Motivsuche im Schönbuch und in der Gegend um den Schönbuch herum, als mich auf der Höhe oberhalb von Waldenbuch  diese an sich simple Szene anlachte. Vor allem der dunkle Himmel vor dem hellen Getreide sah einfach klasse aus. Im untermalten Zustand  wirkte das Bild noch gewöhnungsbedürftig und ich wollte es schon wieder herunterwaschen.  So, wie es jetzt ist,  mit den Farben des Sommers, gefällt es mir  so sehr, dass ich es mir vielleicht selbst aufhängen würde. Ich habe mein ganzes Leben auf dem Land verbracht. Beim  Anblick dieser Ballen glaube ich sofort, den Geruch des Stohs in der Nase wahrzunehmen... puh, wenn nur schon wieder Sommer wäre!

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Mi

18

Nov

2015

Reichenau non est insula

Diese Perspektive der Insel Reichenau ist mir besonders ans Herz gewachsen: von der Schweizer Seite des Untersees aus, zwischen Mannenbach und Berlingen, kann man die Insel aus angemessener Entfernung betrachten, dahinter erstreckt sich die (relative) Weite des Zeller Sees. Ich wiederhole mich vielleicht, aber dieser Teil des Bodensees ist eine echte Perle, lange nicht so touristisiert wie der Obersee. Gut, die Insel Reichenau selbst macht hier zumindest im Sommer eine Ausnahme, sie ist nicht ohne Grund Weltkulturerbe, mit ihren wunderbaren Kirchen und der im Kontrast dazu sehr profan wirkenden Gartenbau-Landschaft,die die Insel von außen betrachtet aber am intensivsten prägt. Myriaden von Tagestouristen drängen sich am Schiffsanleger und in den Restaurants. Schon weniger Leute trifft man auf den Wander- und Wirtschaftswegen. Überall kleine Selbstbedienungsstände mit Gurken, Kohlrabis  und Tomaten.

Abends wird es dann still. Selbst auf dem meist vollen Campingplatz kehrt ab 21:00 Uhr Ruhe ein. Fährt man jetzt mit dem Rad über die Insel, kann man getrost mit maximaler Geschwindigkeit fahren, denn man wird niemenden mehr antreffen- außer natürlich den vielen Schwänen, Enten, Blässhühnern und Gänsen, die  jetzt auf den ufernahen Wiesen grasen. Der Schiffsanleger ist völlig verwaist. Auf den Bänken am Badestrand sitzen noch ein paar polnische Erntehelfer und süffeln das eine oder andere Bier. Die Nächte sind ruhig auf der Reichenau.


A propos Insel: Die Reichenau ist schon lange keine echte Insel mehr- sie ist über einen von Pappeln umsäumten Damm mit dem Festland verbunden.

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Fr

13

Nov

2015

Mondnacht bei Berlingen

Mondnacht bei Berlingen ,CH (Öl auf Leinwand, 12 x 16 cm)
Mondnacht bei Berlingen ,CH (Öl auf Leinwand, 12 x 16 cm)

Bei diesem Nachtbild vom Untersee bei Berlingen (CH) habe ich einen etwas graueren Farbton gewählt. Diesen mischte ich aus Preussisch Blau und gebrannter Siena, mit einem leichten Übergewicht an gebr.Siena. Ach ja, ein Rest Kobaltblau wanderte auch noch in den Farbbrei. Hier im Südwesten lässt man nichts verkommen...

Zur Zeit erwäge ich, nächstes Jahr im Hochsommer mit dem Rad eine Nachtrumrundung des Bodensees zu absolvieren. Idealerweise bei Vollmond. Mal sehen.

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Di

10

Nov

2015

Blick in den Zeller See

Eines meiner letzten unvollendeten Projekte aus der Zeit meiner letzten Malreise an den Bodensee im Sommer ist jetzt fertig. Das Bild zeigt den Blick in den Zeller See, vom Schweizer Ufer zwischen Berlingen und Steckborn aus (zumindest habe ich es so in Erinnerung).


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Do

29

Okt

2015

Dorf im Schwarzwald

Dieses interessante Projekt erstreckte sich über einige Wochen hinweg.   Zunächst war ich skeptisch. Der Auftraggeber wollte eine historische Ansicht seines Ortes und hatte mir einige historische Fotos des Dörfchens aus unterschiedlichen Epochen geschickt (alle schwarzweiß) und dazu viele interessante Infomationen aus Zeitzeugenbefragungen und eigenen Beobachtungen geliefert. Ich beschloss, mich auf dieses Experiment einzulassen.

Es wurde ein interaktives Gemeinschaftsprojekt. Bezüglich der Farbgestaltung der Gebäude entwickelte sich ein lebhaftes Hin und Her, wir rätselten, welche Farbe wohl das Dach der Zwiebel auf dem Kirchturm oder das des Hauses links daneben gehabt haben müsste.  Aus malerischer Sicht reizvoll war die Gestaltung des Vordergrundes, den ich weitgehend frei gestalten musste, da die Vorlagenfotos durchweg im Winter aufgenommen worden waren. Die fast reifen Getreidefelder mussten sein, um die grünen Flächen zu durchbrechen.Ob es sie hier jemals gab, ließ sich nicht herausfinden.

Von Anfang an fand ich die Anordnung der Gebäude ideal: die weißen Flächen der Häuser im Vordergrund sind alle abgeschattet, so dass die wichtigen Gebäude in der oberen Reihe  direkt von der Sonne bestrahlt werden, allen voran die Kirche. Heute sieht es dort anders aus, nicht mehr so malerisch. Der Vordergrund  und der Hang rechts von der Kirche sind weitgehend bebaut.

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Di

27

Okt

2015

Es herbstelt

Auch am Bodensee zieht langsam der Herbst ein. Es sind nur noch wenige Boote im Wasser.

Das Bild zeigt den Blick vom Zeller See in den Gnadensee.  Die einzelnen Teile des Untersees gehen natürlich nahtlos ineinander über. Warum der Gnadensee so heißt, weiß ich nicht, finde aber, dass sich diese Bezeichnung gut anhört.


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So

25

Okt

2015

Trübes Wetter am Untersee

Solche Wetterlagen haben auch ihren Reiz: der See ist dann wie leergefegt; nur die Unentwegten setzen sich noch ins Kanu, vor allem sind keine Segelboote unterwegs, denen man ausweichen muss.

Was mich an diesem Motiv gereizt hat, war die Wiedergabe des Restes an Farbigkeit, die trotz der grauen Grundstimmung vorhanden war.

Das Bild zeigt übrigens den Blick aus dem Gnadensee (Teil des Untersees) auf den Südwestzipfel der Insel Reichenau.

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Mi

21

Okt

2015

Insel Reichenau

Insel Reichenau (Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, reserviert)
Insel Reichenau (Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, reserviert)

Fast hat man den Eindruck, die Kirche am Westzipfel der Insel Reichenau (Weltkulturerbe) verstecke sich hinter den dichten Bäumen am Ufer. 

Im Hintergrund sieht man das Nordufer des Gnadensees, wie dieser Zipfel des Bodensees heißt. Blickrichtung ist ungefähr Nord.

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Mi

07

Okt

2015

Bilder vom Meer

Diese beiden  kleinformatigen Bilder könnten überall auf der Welt an der Küste gemalt worden sein.  Das Besondere: es war das Mittelmeer, das hier so rau und aufgewühlt war. Mit "Mittelmeer" verband ich bisher eher liebliche, sonnige Küstenszenen und blaues Meer. Für mich eine schöne Erfahrung, denn ich mag das Meer so stürmisch wie hier. Es riecht dann viel intensiver, die Brille hat schon bald eine Salzkruste, die Lippen schmecken entsprechend.


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Sa

03

Okt

2015

An der Küste Liguriens

Während in Deutschland nach und nach der Herbst Einzug hielt, konnten wir in Ligurien noch ein paar schöne Spätsommertage erleben.

Nach ausgedehnten Radtouren im steilen Hinterland blieb nachmittags noch Zeit genug für das eine oder andere Ölbild. Aus Platzgründen konnte ich nur kleinformatig malen, aber das machte mir nichts aus.

Das obige Bild zeigt den Blick von der Bucht bei Moneglia Richtung Süden (Cinque Terre). Ein schöner Tag, es wehte nur eine leichte Brise.


Wie schnell sich das Wetter am Mittelmeer ändern kann, konnten wir an einem Nachmittag erleben.

Der schöne, weite Himmel war wie weggeblasen; die Felsen plötzlich bedrohlich und katzengrau. Kein Boot wagte sich mehr hinaus, allein die Möwen zogen unbeirrt ihre Bahnen am Himmel und holten sich den einen oder anderen irritierten Fisch aus dem Meer.


Nach dem Sturm zeigte sich die Küste Liguriens ebenfalls von einer beeindruckenden Seite. Der volle Mond fand immer wieder Lücken in der Wolkendecke und die noch aufgerissene Wasserfläche reflektierte tausende Lichtpunkte. Umso düsterer wirkten die Felsen.

Leider ist das Foto dieses Bildes etwas verspiegelt

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Fr

18

Sep

2015

Urlaub

Der Malkoffer ist schon gepackt: ab morgen bin ich für 14 Tage im Urlaub. Ich hoffe, ich komme mit einigen vorzeigbaren Bildern aus Italien zurück.

Ihre Mails und Anfragen beantworte ich gerne nach meiner Rückkehr.


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Mi

16

Sep

2015

Immer noch unfertiges, aber weiter fortgeschrittenes Schwarzwaldbild

Die Gebäude des kleinen Dörfchens sind im Groben fertiggestellt. Leider ist das Foto etwas zu gesättigt, aber es ist ja auch nur ein Zwischenstand. Was noch folgt, sind die Vegetation rechts am Hang und natürlich der gesamte Vordergrund.

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Do

10

Sep

2015

Bodensee nahe Kreuzlingen

Die Schweizer Seite des Bodensees bildet den Hintergrund dieses Motivs. Das Seezeichen, die Blesshühner die Boote- diese Szene hat sich in meine Netzhaut gebrannt, als ich neulich am Bodensee bei Kreuzlingen war. Ich beschloss, ein Schönwetterbild draus zu machen. Auch wenn sich von Nordosten her eine Wetteränderung ankündigt, ist es das auch geworden.


Endlich ist es mir einmal wieder gelungen, den Malprozess dieses Bildes zu dokumentieren. Oft vergesse ich an irgendeinem Punkt, weitere Fotos zu machen. Heute hat´s geklappt.

Auf meinem Youtube-Kanal "Atelier-unter-der-Teck" können Sie die Entstehung des Bildes verfolgen.

Der Link lautet:

https://www.youtube.com/watch?v=50_YEYaYaYo

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So

30

Aug

2015

Noch eine Bodenseeskizze und ein unfertiges Schwarzwaldbild

Hier ist noch eine kleine Aquarellskizze vom Bodensee bei Hornstaad (Höri).

Mir gefallen zur Zeit monochrome, fast graue Aquarellskizzen.


Nichtsdestotrotz ruft die Pflicht: eine Auftragsarbeit ist in Bearbeitung, es soll ein Bild eines kleinen Dorfes im südlichen Schwarzwald werden. Die Hälfte habe ich schon.  fertig. Um die Farbe der Dächer und der Fassaden der Gebäude nicht zu sehr mit der Hintergrundfarbe zu verschmieren, habe ich erstmal eine kurze Trocknungspause eingelegt; in den nächsten  Tagen geht es dann weiter, während das nächste Bodenseebild schon in der Pipeline ist! 



Die  von der Natur vorgegebne Bildkomposition gefällt mir gut. Nur den Baum links musste ich weiter herholen, um ein Gegengewicht zu den dunklen Flächen rechts herzustellen. Im Vordergrund der Gebäude werden einige Felder und Wiesen hinkommen. Ein kleiner Bewässerungskanal wird den Blick ins Zentrum lenken.

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Di

18

Aug

2015

Tiertransport auf dem Bodensee

In letzter Zeit hielt mich ein Krankheitsfall in der Familie vom Malen ab. Am vergangenen Wochenende war ich an den Bodensee eingeladen und fand endlich mal wieder die Zeit, wenigstens eine kleine Aquarellskizze zu malen. Die Szene habe ich wirklich so angetoffen, am Anleger von Horn. ein riesiger Hund saß in der Körperhaltung eines Kommandanten vorne in einem Boot, der Fahrzeugführer wirkte daneben ganz unscheinbar.

Ideen habe ich zur Zeit viele,, vor allem habe ich neue Bodenseebilder  in Planung. Ein Auftrag für ein Schwarzwaldmotiv liegt ebenfalls vor, der hat Vorrang. Es lohnt sich also, in den nächsten Wochen wieder hereinzuschauen!

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So

02

Aug

2015

Mal wieder eine Küstenszene

Ich habe noch einen weißen Rahmen rumliegen, in den ein Bild mit düsterem Himmel gut passen würde. Deshalb habe ich heute dieses kleinformatige Bildchen einer britischen Küstenszene gemalt, die ich als Skizze noch herumliegen hatte. Mal sehen, wie das Bild gerahmt aussehen wird; erstmal muss es noch trocknen.

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Sa

01

Aug

2015

Hühnerportrait

Erstmals habe ich den Hintergrund bei einem Nutztierportrait hell gehalten; hier erschien es mir passender so.Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. 

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Do

23

Jul

2015

Noch kein Hühnerportrait...

Eigentlich wollte ich das Hühnerportrait, an dem ich gerade arbeite, an diesem Wochenende hier vorstellen. Leider fehlt der Hintergrund noch.


Deshalb -als Platzhalter- hier nochmal das Bild, das ich im letzten Beitrag vorgestellt habe, diesmal etwas besser fotografiert.

Ich werde ab Samstag für einige Tage unterwegs sein. Nachrichten werde ich nach meiner Rückkehr gerne beantworten.

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Do

16

Jul

2015

Auf der Alb

Heute unternahme ich einen Ausflug auf die schwäbische Alb. Der Aufstieg per Rad ist zwar schweißtreibend, aber trotzdem ein tolles Erlebnis. Ich finde das Gefühl besonders schön, aus eigener Kraft hochgekommen zu sein.


Ich verwende meist nicht allzu viel Zeit auf die Suche des idealen Malplatzes. Wichtig war mir heute nur, dass ich im Schatten sitzen konnte. Während des gesamten Nachmittags kam kein Mensch vorbei. Das war mir heute gerade recht.

Ich saß am Waldrand nahe dem Heerweg zwischen Hochwang und Grabenstetten.  Wenn ich mir das Foto so ansehe, finde ich, dass es schlimmere Arbeitsplätze gibt! Aber: auch Insekten lieben den Schatten. Außerdem gieren sie nach Ölfarbe. Ich musste akzeptieren, dass der Himmel zum Schluss gesprenkelt war mit lauter toten mini-Fliegen. Die konnte ich dann zu Hause einzeln entfernen und die Stellen versäubern. Das Ergebnis sieht so aus:



Die Feldscheuer musste ich etwas nach links versetzen, damit sie im Blickfeld war, ebenso den Busch. Aber sonst stimmt alles mit der Realität überein. Zwischen den dunkler wirkenden Bäumen im Vordergrund und dem Wald im Hintergrund liegt das Lenninger Tal, es hat sich hier rund 300 m in die Alb eingeschnitten. Hinten am Horizont ist rechts der Römerstein, ein Aussichtsturm auf fast 900 m gelegen. Man hat von oben eine atemberaubende Aussicht; bei klarer Sicht kann man sogar die Alpen erkennen.

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Do

16

Jul

2015

Blick vom Kottenforst zur Eifel

Wenn man von Lüftelberg aus Richtung Kottenforst geht, kommt man über Felder und Wiesen. Dreht man sich um, so sieht man diese Szene: ganz hinten die Eifel, davor liegt die Stadt Rheinbach. An dieser Szene gefiel mir die fast unwirklich scheinende Beleuchtung der Eifelberge, die noch nicht ganz abgeschattet, aber auch nicht mehr richtig sonnenbeschienen waren. Ein kräftiges Gewitter kündigte sich an...

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So

12

Jul

2015

Blick übers Neckartal

Vom Höhenzug wischen Reudern und Nürtingen aus hat man eine tolle Aussicht über das Neckartal hinweg Richtung Schurwald. Zur Zeit reift dort das Getreide. Nachdem man dort bis vor kurzem noch verschiedene Grüntöne bewundern konnte, sind es jetzt verschiedene Grau-Ockertöne. Die Zwei hohen Schornsteine in der Ferne gehören zum Kraftwerk Altbach.

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So

05

Jul

2015

Frachter bei Traben-Trarbach

Die Mosel hat über die Jahrmillionen eine tiefe Kerbe zwischen den Hunsrück und die Eifel geschnitten. In vielen Schleifen mäandert sie sich durch die Landaschaft. Mir gefiel diese Szene. Bei diesem Bildausschnitt erhob sich der Prallhang wie eine grüne, bewaldete Wand hinter dem Fluss. Der Frachter kam gerade zur richtigen Zeit um die Ecke, um eine Bildidee entstehen zu lassen. Ich fand es spannend, dass hier die Helligkeit des Himmels unterhalb der Bäume erscheint, also nur infolge von Reflexen auf dem Wasser. Der Himmel selbst war erst deutlich weiter oben zu erkennen.

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Fr

26

Jun

2015

Hörispitze

Die Spitze der Halbinsel Höri mit der Kirche von Horn ist ein beliebtes, fast schon abgedroschenes Foto- und Malmotiv. Ich konnte nicht widerstehen, diese Ansicht trotzdem auf Leinwand zu bannen, in den warmen Farben des sommerlichen Abends, den ich Anfang Juni am Untersee erlebte. Der Schilfgürtel vorne ist ein Naturschutzgebiet, und das ist auch gut so. Boote müssen angemessenen Abstand halten und auch von der Uferseite her darf man nicht bis zum Schilfgürtel vordringen. Die Wanderung um die Hörispitze auf den ausgeschilderten Wanderwegen ist ein echtes Erlebnis, vor allem wenn man den Rückweg nicht am See entlang, sondern oberhalb von Horn wählt. Von dort aus hat man schöne Ausblicke weit über den See.

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Sa

20

Jun

2015

Schöne Ausblicke im Swisttal bei Bonn

Letzte Woche besuchten wir  Freunde in Lüftelberg bei Bonn. Da wir die Fahrräder dabei hatten, nutzte ich die Gelegenheit, das Swisttal von Lüftelberg bis Metternich abzufahren. Neben zahlreichen imposanten Wasserschlössern faszinierten mich auf der Tour vor allem die Ausblicke über das flache Land der Voreifel.  Auf nebenstehendem Bild habe ich die letzten dunklen Wolken des Tages eingefangen, die Blickrichtung ist Nordwest. Auf dem zweiten Bild erkennt man im Hintergrund die Höhenzüge der gar nicht so weit entfernten Eifel.


Zurück gings übrigens durch den Kottenforst, einen fast topfebenen Wald, der sich westlich von Bonn erstreckt. Man kann kerzengerade durch den Wald fahren, immer schön im Schatten. Interessant fand ich, dass man hier heute noch ca. 8 m messende Bombentrichter aus dem zweiten Weltkrieg findet, meist mit Wasser gefüllt.

Ziel der Bomben waren deutsche Raketenstellungen, von denen V2-Raketen in Richtung Antwerpen, Cambrai, Dünkirchen, Lille usw. abgeschossen wurden. Im Internet fand ich eine Aufstellung, derzufolge an einem Tag von einer einzigen Raketenstellung aus 8 Raketen lanciert wurden.



Update 23.7.2015: dieses Bild und drei weitere kleinformatige Bildchen sind seit einigen Tagen auf dem Weg nach Sydney (Australien). Thank you, Mr. B.!

Dies sind damit die am weitesten gereisten Bilder, die ich je verschickt habe. Bisher markierten Los Angeles und Tokio den Entfernungsrekord. Die einzige Möglichkeit, das jetzt noch zu toppen, wäre, ein Bild nach Neuseeland zu verkaufen. Mal sehen...

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So

07

Jun

2015

Malen auf Reisen-Neues aus der Werkstatt

Blick von Berlingen Richtung Steckborn (Öl auf Leinwand, 12 x 16 cm)
Blick von Berlingen Richtung Steckborn (Öl auf Leinwand, 12 x 16 cm)

Ich komme gerade von einer Radtour an den Bodensee zurück. Ich konnte es nicht lassen, die Ölmal-Minimalausrüstung mitzunehmen- auf der Fahrt durch Oberschwaben, einen hügeligen Landstrich nördlich des Bodensees, bereute ich dies zeitweise, denn Ölfarben sind schwer.

Ich habe die 60 ml-Tuben sowie ein Schächtelchen für die Spachtel mitgenommen. Für die Untermalung nahm ich einen Schulpinsel mit, dessen Stiel ich abgesägt hatte. Gottseidank hatte ich rechtzeitig die Idee, die Staffelei und den Malkoffer zu Hause zu lassen, denn das hätte noch einige Kilo mehr bedeutet. Ich habe stattdessen vor der Tour drei Transportrahmen hergestellt, in denen ich die Leinwände einspannen kann. Das geht natürlich nur, wenn die Trägerplatte der Leinwand mindestens 10 mm stark ist und den Druck der Schrauben aushält. Hinten habe ich einen Karton draufgetackert, vorne einen mit Gummiband befestigt. Und tatsächlic: Die Bilder kamen trotz etlicher Kilometer auf holperiger Strecke unbeschadet an. Werde ich künftig immer mitnehmen, denn der Transport von Ölbildern ist auf Reisen immer ein Riesenproblem. Trotzdem: Die Ölfarben, die Skizzierausrüstung und die Transportrahmen füllten für sich genommen schon fast einer meiner beiden Satteltaschen!

Für Nachahmer noch ein Hinweis : die Rahmenleisten könnten (von oben betrachtet) auch ein Drittel schwächer sein. Wichtiger sind gute Eckverbindungen, entweder federn  oder- so habe ich es gemacht- mit langen Tackerklammern von beiden Seiten her tackern.

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So

31

Mai

2015

Im Konstanzer Trichter

Eine Szene aus dem Konstanzer Trichter. Das Haus steht etwas weiter links, musste aber aus kompositorischen Gründen etwas verschoben werden.  Das Boot fährt Richtung Seerhein, dem herannahenden Gewitter davon.

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Sa

23

Mai

2015

Küsten-Aquarell

Dieses kleine Küsten-Aquarell (Größe des Bildausschnittes: nur 5,7 x 5,7 cm) habe ich speziell für das (hier nur ausschnittweise abgebildete) Passepartout der Größe 15 x 15 cm gemalt.

Es soll ein Geschenk werden.

Bei kleinformatigen Aquarellen staune ich immer wieder, wie viel mehr diese Bildchen hermachen, wenn sie unter einem großen, kräftigen (3 mm starken) Passepartout befestigt sind und eventuell von einem schlichten, ebenfalls weißen Rahmen eingefasst werden.

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So

10

Mai

2015

Küstenmotive und kein Ende

Der letzte Aufenthalt im Norden prägt mein Schaffen nach wie vor. Schon wieder musste es ein trockengefallenes Boot sein, dieses Mal aber vor freundlicherem Himmel.

Ich finde die Vorstellung spannend, dass nichts und niemand in der Lage ist, das Ablaufen des Wassers zu verhindern. Wenn man zu spät an die Rückfahrt denkt, sitzt man stundenlang auf dem Trockenen. Für uns Binnenländer ist das ungewohnt.

Das zweite Motiv, das in den letzten Tagen entstanden ist, bezieht die Küste mit ein. Hier sind zwei Wanderer am trockengefallenen Ufer unterwegs. Anders als im Watt sinkt man hier nicht ein. Vielmehr ist der nasse, dichte Sand sogar tragfähiger als der trockene weiter oben. Das Foto ist leider nicht so toll geworden. Die Farben kommen am Himmel zu kräftig und bei den Figuren zu blass heraus- keine Ahnung warum. Ich werde versuchen, die Bilder in den nächsten Tagen nochmals besser zu fotografieren.

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